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Der San-Francisco-MorgenreportFür Donnerstag, den 20. Januar 2000
Deutsche Telekom, Commerce One gründen B2B-Portal. Die Deutsche Telekom und das US-B2B-Portal Commerce One wollen ein Business-to-Business-Portal namens Deutsche Telekom MarketPlace gründen, das es Business-Nutzern in Kontinentaleuropa ermöglichen soll, ihren Rohstoff- und Warenverkehr online abzuwickeln. Finanzielle Details gaben die Partner nicht bekannt. Erst gestern hatten Commerce One und der ehemalige schweizer Telekommunikations-Monopolist Swisscom eine ähnliche Partnerschaft bekannt gegeben, welche die Schweiz und Zentraleuropa abdecken soll (Swisscom will europäisches B2B-Portal mit Commerce One gründen, SF Morgenreport, 19.01.2000).
Microsoft: "Haben nichts Unrechtes getan, sind kein Monopol". Microsoft hat als Teil des laufenden Anti-Monopol-Prozesses eine schriftliche Stellungnahme zur Tatsachenfeststellung des zuständigen Richters Thomas Penfield Jackson abgegeben. Darin erklärt das Unternehmen, dass es mit der Tatsachenfeststellung des Richters nicht übereinstimmt. Alles, was es getan habe, sei rechtmäßig gewesen. Es sei kein Monopol gewesen, weil es Wettbewerber für Windows gehabt habe und den Preis für das PC-Betriebssystem nicht willkürlich habe festlegen können. Selbst wenn man Jacksons Feststellungen annehme, habe Microsofts nichts Illegales getan.
Die Kläger -das US-Justizministerium und 19 US-Bundesstaaten- hatten bereits eine entsprechende Stellungnahme abgegeben. Kläger und Beklagte haben nun die Gelegenheit, jeweils Gegenstellungnahmen abzugeben. Am 22. Februar tauschen die Parteien mündliche Stellungnahmen aus. Anschließend wird der Richter entscheiden, ob Microsoft das Gesetz gebrochen hat, und falls ja, welche Maßnahmen er anordnen wird, um ein mögliches Monopol Microsofts zu beenden. In dem Prozess geht es darum, ob Microsoft eine Monopol für PC-Betriebssysteme hat und ob es diese Machtposition genutzt hat, um auch in anderen Branchen ein Monopol zu gewinnen. In einer sogenannten Tatsachenfeststellung hatte der Richter diese Fragen weitgehend bejaht.
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