Börsen 

Index Schluss 28.03. +/-
US-Internet (ISDEX) 988,9 -6,4%
Dt. Internet
(Nemax)
7233,3 -1,1%
US-Industrie
(Dow Jones)
11020,3 +0,8%
Euro. Indus.
(EuroStoxx50) 
5416,3 -0,2%
Dt. Industrie
(Xetra-DAX)
7864,8 -0,9%
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(0.00 Uhr)
$0,9515 -1,0%
 

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Der San-Francisco-Morgenreport

Für Mittwoch, den 16. Februar 2000

Schlusskurse

AOL $53,75 -3,6%
ebookers $26,63 +23,5%

AOL Europe vertreibt Ebookers- Inhalte. AOL Europe wird in den kommenden zwei Jahren Inhalte des Online-Reisebüros Ebookers in neun Ländern Europas vertreiben beziehungsweise bewerben. Ebookers wird AOL Europe im Gegenzug 24 Millionen US-Dollar bezahlen. Das Abkommen deckt die jeweiligen AOL- und CompuServe-Dienste ab in Deutschland, der Schweiz und Österreich, Großbritannien, Frankreich, den Benelux-Ländern sowie Schweden. Es schließt außerdem Netscape Online in Großbritannien ein. 

Experian und MyPoints.com gründen MyPoints Europe. Experian und MyPoints.com haben das Gemeinschaftsunternehmen MyPoints Europe gegründet. Experian bringt 13 Millionen US-Dollar in das Unternehmen ein und erhält dafür einen 14-Prozent-Anteil, MyPoints stellt die Technologie. Experian entwickelt Lösungen, die Unternehmen helfen, Kunden zu werben und zu halten. MyPoints ist eine Firma, das Kundentreueprogramme für andere Websites entwickelt und vertreibt. 

Hacker-Angriffe: FBI ermittelt Identität zweier Verdächtiger. Das US-Bundeskriminalamt Federal Bureau of Investigation (FBI) hat  herausgefunden, welche Personen zwei der Hacker-Spitznamen tragen, die es mit Attacken auf US-Websites in der vergangenen Woche in Zusammenhang bringt. "Coolio" ist ein US-Amerikaner, "mafiaboy" ist ein kanadischer Teenager. Die Behörde wollte am Dienstag beginnen, die beiden Verdächtigen zu vernehmen. 

Nach wie vor versucht das FBI, den deutschen Hacker Mixter zu vernehmen. Allerdings sei der Hannoveraner kein Verdächtiger, so Vertreter der Behörde. Mixter erklärte, er sei bereit, mit dem FBI zu sprechen. Er wolle, dass die Polizei die Schuldigen fasse. 

Nicht viel bekannt gaben die Teilnehmer des Treffens der US-Regierung mit Vertretern der Online-Industrie. Präsident Clinton sagte lediglich, Zweck des Treffens sei gewesen, sicherzustellen, dass die Wirtschaft alles tue, um das Internet sicherer zu machen. Er habe den US-Kongress um 9 Millionen Dollar gebeten, um ein nationales Cyber-Sicherheits-Zentrum gründen zu können. Die Angriffe seien Grund, sich zu sorgen, sie seien aber "kein Pearl Harbour" gewesen. Schon vorher hatte Clinton den Kongress um 2 Milliarden Dollar gebeten, um Rechner der Regierung gegen Sabotage zu sichern.


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